Bandagen und Orthesen


Bandagen und Orthesen
Bandagen sind körperumschließende oder körperanliegende, meist konfektionierte Hilfsmittel.
Ihre Aufgabe besteht darin, Muskeln und Gelenke zu unterstützen, zu stabilisieren und zu lenken. Bandagen haben eine begrenzte Tragedauer. Sie sollten nur bei Aktivität angelegt und bei langem Sitzen oder nachts abgelegt werden.
Bandagen verbessern die Propriozeption, doch was versteht man darunter genau?
Der Mensch orientiert sich an seiner Stellung im Raum an drei verschiedenen Organsystemen. Die Augen (wo stehe ich?), dem Innenohr (stehe ich gerade?) und über die kleinsten Signalgeber, die an vielen Stellen unter der Haut angeordnet sind. Diese nennt man Propriozeptoren (oder auch Rezeptoren).
Es handelt sich dabei um kleinste Sinnesorgane, die Reize (z. B. Umknicken) aufnehmen, verarbeiten, an das Gehirn weiterleiten und die erforderliche Reaktion auslösen. Durch den Druck einer Bandage werden diese Sinne zusätzlich geschärft und die Rezeptoren sozusagen in „Hab-Acht-Stellung“ versetzt.

Kennen Sie das?

Haben Sie auf einer Treppe nach unten auch schon einmal die letzte Stufe ausgelassen? Das kann eine schmerzhafte Punktlandung für das Sprunggelenk und den Fuß zur Folge haben.
Mit medi geben Sie Ihrem Sprunggelenk ausreichend Ruhe und Zeit zur Rehabilitation. Und Sie bleiben während dessen in Ihrem Alltag mobil. Wo früher ein Gehgips notwendig war, kann heute mit modernen Orthesen optimal therapiert werden.

Orthesen dienen dazu, eingeschränkt funktionierende Körperteile zu unterstützen, zu fixieren oder Deformationen entgegen zu wirken. Orthesen können durch die Entlastung eines Körperteils die Heilung unterstützen. Das gilt auch nach (Sport-)Verletzungen an Bändern, Gelenken oder Knochen